Absprung in die Kreislaufwirtschaft

Die “Smart City Wien Rahmenstrategie” fordert eine Senkung der Treibhausgasemissionen um 85% bis 2050. Eine Halbierung des konsum-basierten Material-Fußabdrucks pro Kopf sollte bis dahin angestrebt werden. 80% der Bauteile und Materialien von Abrissgebäuden und Großumbauten sollten bis 2050 wiederverwertet oder wiederverwendet werden.  

Im Rahmen der Klimastrategie der Europäischen Union “Going climate-neutral by 2050” wird gefordert, die Vorteile der Bioökonomie zu nutzen und Kohlenstoffsenken zu schaffen. Der Industriefokus sollte auf eine Überführung zum emissionsarmen und nachhaltigen Wirtschaften ausgelegt werden, wie den Ausbau einer wettbewerbsfähigen Europäischen Industrie und der Kreislaufwirtschaft. Die Errichtung von Null-Emissions-Gebäuden sollte in Schwung gebracht werden. 

Zukunftspotential jetzt entfalten

Hempstatic fördert den Übergang von linearer zur Kreislaufwirtschaft in der Baubranche. Wir fokussieren uns auf die Entwicklung der regionalen Wirtschaft und wollen den Aufbau dynamischer Netzwerke für effizientere Nutzung der vorhandenen erneuerbaren Ressourcen in Europa vorantreiben.

Landwirte entscheiden sich für diese Pflanzenkultur, um Lebensmittel wie Superfoods, proteinreiche Produkte, Mehlspeisen, Samen, Öle, Medikamente, Extrakte, Kosmetik, Faser für Textilien, Baustoffe usw. zu erzeugen.

Dennoch wird das Potential des heimischen Nutzhanfs längst noch nicht zur Gänze entfaltet. Die bestehende Infrastruktur für dessen Verarbeitung ist unzureichend, um die vorhandenen Mengen an Pflanzenmaterial vollständig in der vom Markt angefragten Qualität zu verarbeiten. HerstellerInnen und AkteurInnen können bei dem Ausbau der Wertschöpfungskette mitwirken und ihr spezifisches Know-How für die vollständige Verwertung der bestehenden Rohstoffe anwenden. Hempstatic steht mit vollem Einsatz und Engagement zur Verfügung, um das Zukunftspotential dieser regenerativen Ressource in der Baubranche zu fördern.